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Orte der Trauer und der Hoffnung



Gemeinschaftsgrabstätte für Föten und Todgeburten, Dinslaken




Gemeinschaftsgrabstätte für Föten und Todgeburten, Dinslaken




Denkimpulse

Welche Sprache kann oder muss ein Denkmal sprechen, um das Nichtdarstellbare des Verlustes darstellen zu können?
Gibt es eine angemessene Form oder verweigert jegliche Form die Bedeutung in Bezug auf dieses Thema?
Das gut gestaltete Grabmal berührt den Betrachter an neuralgischen Punkten der Mitmenschlichkeit.
Ein Grabmal sollte über einen langen Zeitraum Bestand haben, auch wenn sich die Trauer und die Lebensumstände geändert haben sollten.
Das Grabmal ist ein Sinnzeichen. Sinn ist etwas, was sich lohnt. Sinnerfahrung hat auch immer etwas mit dem eigenen Selbstverständnis zu tun, dem Bewußtsein der Identität und Kontinuität im Lebensprozeß.
Das Grabmal ist ein memento mori
Das Grabmal bietet die Möglichkeit der Kommunikation, es ist somit stellvertretend Adressat der Sprache beim Friedhofsgang und, ganz besonders wichtig, das Grabmal wird im Gestaltungsprozeß, in seiner Entstehung Sprache selbst. Es wird zu einem Kommunikationsmittel. Es hebt die Kommunikationshemmung, welche sich durch die Entfremdung des Todes in der modernen Gesellschaft verfestigt hat, auf. Kommunikation ist grundlegend bedeutsam für die Art der Ausgestaltung von Sinn.
Der Mensch braucht ein Grabmal, weil es ihn tiefer berührt als Bestattungsformen, welche die Anonymität hervorheben und die historische Wirklichkeit und Wirksamkeit des Einzelnen negieren